MINT4Girls - Mädchen in Naturwissenschaften und Technik

Förderung naturwissenschaftlich begabter Mädchen in den Naturwissenschaften und Technik

MINT4Girls

Die Förderung des Interesses in den Naturwissenschaften - für Mädchen, für Jungen, für alle

MINT4Girls

Die Förderung des Interesses in den Naturwissenschaften - für Mädchen, für Jungen, für alle

MINT4Girls

Die Förderung des Interesses in den Naturwissenschaften - für Mädchen, für Jungen, für alle

1. Über das Projekt

In dem Projekt MINT4Girls - Mädchen in Naturwissenschaften und Technik steht die Mädchenförderung im Vordergrund, wobei aber auch Jungen von der Projektkonzeption profitieren. Das Projekt bietet sowohl wöchentliche Kurse als auch Feriencamps an, um unterschiedliche Möglichkeiten der MINT-Förderung zu ermöglichen.

1.1 Hintergrund

Ada Lovelace, Marie Curie, Rosalind Franklin, Katherine Johnson, Maryam Mirzakhani, Özlem Türeci, ... die Liste an Wissenschaftlerinnen, die die verschiedenen MINT-Bereiche maßgeblich geprägt haben, ist lang. Dennoch liegt der Anteil an Frauen in den MINT-Fächern deutlich unter dem Anteil an Männern.

"Mit einem Anteil von 29,1 % wurden 2017 nicht einmal drei von zehn bestandenen MINT-Prüfungen von einer Frau abgelegt."
(Bundesagentur für Arbeit, 2019, S. 21)

Die nationale Initiative "MINT Zukunft schaffen" nennt den geringen Anteil von Frauen in den MINT-Berufen (15,5%) besorgniserregend, insbesondere mit Blick auf den Fachkräftemangel in diesem Bereich. Neben der allgemein notwendigen Förderung der MINT-Fächer für alle Schüler:innen stellt folglich die gezielte Förderung von Mädchen und Frauen eine wichtige Aufgabe des Bildungsbereichs dar.

1.2 Ziele

Das Projekt verfolgt einerseits allgemein die Förderung an den MINT-Fächern, insbesondere an Technik. Aufgrund des regionalen Defizits an Technikkursen im schulischen Kontext wird für die Region Ostwestfalen-Lippe ein großer Handlungsbedarf gesehen. Des Weiteren wird explizit die Mädchenförderung mit dem Projekt anvisiert, indem einerseits mehr Plätze für Schülerinnen durch die zusätzlichen monoedukativen Kurse geschaffen werden, andererseits aber auch durch die reinen Mädchenkurse ein geschützter Rahmen entsteht. In der Begleitforschung werden diese Teilaspekte (Förderung des Interesses sowie Mädchenförderung durch monoedukative Settings) in einer quantitativen und ggf. qualitativen Studie untersucht. Gerade die langfristige Ausrichtung des Projekts ermöglicht eine gute Datengrundlage, die Rückschlüsse auf die Zielerreichung bieten.

1.3 Durchführung

Im Projekt gibt es zwei Teilprojekte; zum einen wird mit "Kolumbus-Kids robotic" ein wöchentliches Angebot für Schüler:innen der 6. und 7. Jahrgangsstufe geschaffen, bei dem sie in der Universität Bielefeld an technischen Projekten wie dem Programmieren von Mikrocontrollern oder mit der Programmieroberfläche "MySkit" arbeiten und somit das Interesse für Technik gefördert wird. Hierbei werden vier Kurse eingerichtet, von denen zwei koedukativ und zwei monoedukativ sind, um verstärkt Mädchen zu fördern und Effekte hinsichtlich der spezifischen Mädchenförderung in der Begleitforschung zu beleuchten. Durch dieses Arrangement gibt es insgesamt deutlich mehr Plätze für Schülerinnen, um gezielt Mädchen für die MINT-Fächer zu begeistern.

Das zweite Teilprojekt richtet sich an Schüler:innen ab der 7. Klassen, die in Feriencamps ein themenspezifisches Förderangebot erhalten. Die Jugendlichen arbeiten in Kleingruppen während einer Woche in den Ferien an Projekten zur Robotik oder Bionik. Auch bei diesem Angebot soll neben der koedukativen Variante ein monoedukatives Angebot zur Mädchenförderung etabliert werden.

Die Durchführung des Unterrichts ist einerseits durch die fachlichen Inhalte geprägt, andererseits ist geplant, weibliche Role-Models in den Mädchenförderkursen einzusetzen. Diese können je nach Themenschwerpunkt sowohl weibliche Führungskräfte aus der Wirtschaft, aber auch Professorinnen der Universität Bielefeld darstellen. In Kurzvorträgen sollen diese von ihrem Werdegang berichten und die jungen Frauen für eine Karriere in den MINT-Bereichen ermutigen.

2. Möglichkeiten der Teilnahme

Teilnehmen können interessierte Schüler:innen in der 6. und 7. Klasse aller weiterführenden Schulen, die schuljahresbegleitend am wöchentlichen Kurs teilnehmen möchten. Bei der Anmeldung können Schülerinnen Wünsche hinsichtlich der mono- und koedukativen Varianten äußern.



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