Kommentierte Publikationen
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Kulturen der Weltwirtschaft, Göttingern 2012 (zusammen mit David Gilgen und Andreas Leutzsch) http://www.v-r.de/de/Kulturen-der-Weltwirtschaft/t/352536424/ Die wachsende Dynamik der Weltmärkte macht es immer dringender, deren kulturelle Bestimmungsgründe wissenschaftlich zu untersuchen. Dieser Aufgabe stellen sich die Autoren dieses Bandes. Sie zeigen aus interdisziplinärer Sicht, dass es gerade kulturelle Unterschiede sind, die im wirtschaftlichen Wettbewerb letztlich den Ausschlag geben und Wettbewerbsvorteile langfristig sichern. Durch Fallbeispiele wird sich der zentralen Frage genähert, was Wirtschaftskulturen sind und wie sie das wirtschaftliche Geschehen nachhaltig beeinflussen. Ferner ist die große Beständigkeit von Wirtschaftskulturen und ihre Dominanz in der weltwirtschaftlichen Arena zu erklären. Dies geschieht mit Blick auf den erfolgreichen ebenso wie den gescheiterten institutionellen Wandel. Die Fallbeispiele reichen von der Entstehung der amerikanischen Finanzmärkte insbesondere im Hinblick auf ihre Risikokultur, der administrativen Kommandowirtschaft sowjetischer Prägung und ihren langfristigen Auswirkungen bis hin zu der Bedeutung familiärer Strukturen auf chinesische Unternehmen. Am Beispiel Schwedens wird gezeigt, wie sich Produktionssysteme ändern, ohne dabei den Kern ihrer Wirtschaftskultur aufgeben zu müssen. Ferner wird für die Produktion populärer Musik gezeigt, wie kulturelle und ökonomische Institutionen den Output eines Sektors prägen und dabei institutionelle komparative Vorteile erzeugen können. Ein Vergleich der Entwicklungen des Kapitalismus in China mit der auf dem europäischen Kontinent im 19. Jahrhundert ist ein anderes Beispiel für wirtschaftskulturelle Divergenz. |
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Deutsche Wirtschaftsgeschichte seit 1945 2., vollständig überarbeitete, aktualisierte und erweiterte Auflage 2011. 620 S.: mit 17 Abbildungen und 22 Tabellen. Paperback C.H.Beck ISBN 978-3-406-51094-6 Mehr zum BuchWohl kaum etwas hat die beiden deutschen Staaten stärker
geprägt als ihre jeweilige wirtschaftliche Entwicklung. Sie schuf nicht nur
Wohlstand und eine materielle Grundlage für die Entfaltung stabiler Formen der
Demokratie im Westen, ihre „Magnetwirkung“ hat auch die Wiedervereinigung
wesentlich gefördert. Diese Wirtschaftsgeschichte bietet einen profunden
Überblick über die ökonomische Entwicklung Deutschlands nach dem Zweiten
Weltkrieg. Ausgangslage, Entwicklung und gegenwärtige Situation der deutschen
Wirtschaft werden ebenso behandelt wie die Herausforderungen, die der
europäische Binnenmarkt und die wachsende globale Vernetzung der Märkte an sie
stellen.
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Ruhrkohle und Politik Ernst Brandi 1875-1937 Eine Biographie, Essen 2009 (Klartextverlag) Bei Ernst Brandi, dem Vorsitzenden des Bergbau-Vereins und des Zechenverbands, der noch dazu Chef der Gruppe Dortmund, der größten Bergbaugruppe der Vereinigten Stahlwerke war, liefen in der Weimarer Republik alle Fäden der ‚Kohlenmacht’ zusammen. Von ihm wird seit langem vermutet, er habe im Prozess der ‚Machtergreifung’ eine zentrale Rolle gespielt. Dennoch steht Brandis historisches Profil im Schatten seiner schwerindustriellen Kollegen, die als charismatische Führer großer Unternehmen mehr öffentliches Interesse auf sich zogen, als der diskret operierende Repräsentant des Ruhrbergbaus. |
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Werner Abelshauser, Des Kaisers neue Kleider? Wandlungen der Sozialen Marktwirtschaft (=Roman Herzog Institut, Position 7), München 2009
Werner Abelshauser hinterfragt unter dem Titel "Des Kaisers neue Kleider? Wandlungen der Sozialen Marktwirtschaft" kritisch die Geschichte der deutschen Wirtschaftsordnung. Die Soziale Marktwirtschaft ist gegenwärtig einer Zerreißprobe ausgesetzt. Einerseits ist sie als Konzept so attraktiv, dass sich nahezu alle wirtschaftspolitischen Akteure in unserem Lande zu ihr bekennen. Andererseits sinkt ihr Ansehen bei den Bürgern seit geraumer Zeit dramatisch, sodass nur noch jeder dritte Deutsche vorbehaltlos hinter ihr steht. Gleichzeitig muss das Modell der Ordnungspolitik vor dem Hintergrund der globalen Finanzmarktkrise wachsenden Ansprüchen gerecht werden, die gerade von ihr einen Lösungsansatz erwarten. |
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Europas
Schicksal: Wirtschaft oder Politik? Die Montanunion als Lehrstück
europäischer Integration (=Schriften der Stiftung Bibliothek des
Ruhrgebiets 24), Bochum 2008 Das 2008 erschienene 24. Heft der Schriften der Stiftung „Bibliothek des Ruhrgebiets“ geht den Ursachen der europäischen Integration auf den Grund. Dabei wird deutlich, dass sowohl bei der Montanunion als auch bei der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft politische Gründungsmotive wichtiger waren als wirtschaftliche. Der hohe Grad an Supranationalität in der Montanunion wurde bis heute nicht mehr erreicht. Der Autor plädiert für die Erfüllung des Gründungsversprechens der EU, die eigene Wirtschaft vor der Übernahme fremder, der eigenen Produktionsweise und dem eigenen Sozialmodell hinderlicher Spielregeln zu schützen. Dies gilt nicht zuletzt für den Kapitalmarkt und das Bankensystem. |
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Werner Abelshauser, Reinhard Neebe,Deutschland und Europa in der Weltwirtschaft seit 1945, Texte und Quellen in Auswahl (Tempora. Quellen zur Geschichte und Politik), Stuttgart 2008 (Klett)
Das zusammen mit Reinhard Neebe herausgegebene Schulbuch bietet Texte und Quellen für den oft vernachlässigten Unterricht zum Thema Wirtschaft. Im Mittelpunkt steht die deutsche Entwicklung im Spannungsfeld von europäischem Binnenmarkt und Weltwirtschaft. Es enthält zahlreiche Originalbeiträge und –quellen. Es läßt sich deshalb auch in einschlägigen Veranstaltungen des Bachelor-Studiengangs an Universitäten einsetzen. |
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Werner Abelshauser, Reinhard Neebe,Deutschland und Europa in der
Weltwirtschaft bis 1945 (Tempora: Quellen zur Geschichte und Politik),
Stuttgart 2007 (Klett) Die kommentierte Quellensammlung erlaubt es, die neuesten Ergebnisse der Forschung im Unterricht der Sekundarstufe II aber auch an den universitären Lehramststudiengänge anzuwenden. Sie umspannt die erste Phase der Globalisierung (1860-1914) und den Zusammenbruch der Weltwirtschaft danach. |
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| Werner
Abelshauser: The Dynamics of German Industry. Germany's Path toward the
New Economy and the American Challenge, New York, Oxford 2005 (Berghahn Books). Over the past decade, the "German Model" of industrial organization has been the subject of vigorous debate among social scientists and historians, especially in comparison to the American one. Is a "Rhenish Capitalism" still viable at the beginning of the twenty-first century and does it offer a road to the New Economy different from the one, in which the standards are set by the U.S.? The author, one of Germany's leading economic historians, analyzes the special features of the German path to the New Economy as it faces the American challenge. He paints a fascinating picture of Germany Inc. and looks at the durability of some of its structures and the mentalities that undergird it. He sees a "culture clash" and argues against an underestimation of the dynamics of the German industrial system. A provocative book for all interested in comparative economics and those who have been inclined to dismiss the German Model as outmoded and weak. |
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Werner Abelshauser (2004), Deutsche Wirtschaftsgeschichte seit 1945, München: Beck Verlag.
Wohl kaum etwas hat die beiden deutschen Staaten stärker geprägt als ihre jeweilige wirtschaftliche Entwicklung. Sie schuf nicht nur Wohlstand und eine materielle Grundlage für die Entfaltung stabiler Formen der Demokratie im Westen, ihre "Magnetwirkung" hat auch die Wiedervereinigung wesentlich gefördert. Der Schwerpunkt der Darstellung liegt auf der Wirtschaftsgeschichte der Bundesrepublik, doch diskutiert Werner Abelshauser auch eingehend die Startbedingungen der DDR-Wirtschaft nach dem Krieg und die Gründe für den Niedergang der ostdeutschen Planwirtschaft. Aus historischer Perspektive wird untersucht, wie die vereinigte deutsche Wirtschaft die Probleme der Gegenwart meistern kann. |
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Der Atlas umfasst 33 Landkarten, in denen die wichtigsten Lagerstellen bzw. Standorte von kriegswichtigen Rohmaterialien und Rüstungsbetrieben in Europa verzeichnet sind. Diese sind im Original handkoloriert und als streng geheim klassifiziert. Die Rohstoffbilanzen sind aktueller als die vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung veröffentlichten, da sie auf der Grundlage von Informationen aus den Jahren 1942 und 1943 gezeichnet wurden. |
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Werner Abelshauser (Ed.) (2004), German Industry and Global Enterprise—BASF: The History of a Company. Cambridge: Cambridge University Press. The corporate history of BASF spans an era of German and international economic history from the rise of the "new industries" in the final third of the 19th century and continues to their present confrontation with the new economy. Authors: Werner Abelshauser, Wolfgang von Hippel, Jeffrey Allan Johnson, and Raymond G. Stokes.
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Werner Abelshauser, Jan-Otmar Hesse, and Werner Plumpe (Eds.) (2003). Wirtschaftsordnung, Staat und Unternehmen. Neue Forschungen zur Wirtschaftsgeschichte des Nationalsozialismus [Economic
Order, the State, and Business: New Research on the Economic History of
National Socialism] (Festschrift for Dietmar Petzina). Essen: Klartext Verlag.
Today, the knowledge about individual companies and institutions of the economic system as well as judgment on economic systems combining elements of planned and market economies rest on scientific foundations that are much more solid than those that the "pioneers of economic history" had in the 1960s. This collection of articles representing the state of the art in recent research commemorates the 65th birthday of Dietmar Petzina, whose works greatly advanced scientific inquiry into the economic history of national socialism. |
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Werner Abelshauser (2004). The Dynamics of German Industry: The German Road toward the New Economy and the American Challenge. New York: Berghahn Books. Is there only one path to the New Economy? This question is the crux of bitter antagonism between different mentalities and strategies in the global economy. The conflict makes reform a matter of survival for the German economy, which has undergone years of painful scrutiny for its "sustainability." The U.S. economy is becoming the standard and seems to be setting uniform standards throughout the world. Does this shift spell the end of the German—indeed the European—way of running an economy, or is that approach able to stand its ground in global competition? Spring 2005, ca. 160 pages, bibliog., index |
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Lothar Gall (Ed.) (2002). Krupp im 20. Jahrhundert. Die Geschichte des Unternehmens vom ersten Weltkrieg bis zur Gründung der Stiftung
[Krupp in the 20th Century: The History of a Company from World
War I to the Creation of the Foundation]. Berlin: Siedler Verlag.
Werner Abelshauser, Lothar Gall, Toni Pierenkemper, and Klaus Tenfelde (2002). Von der Waffenschmiede des Reiches zum modernen Großunternehmen [From the Armssmith of the Empire to the Modern Corporation]. The authors depict Krupp’s changing fortunes from World War I, the 1920s, and national socialism to the era after World War II. |













