Am 13. März besuchte das OZHB die didacta-Bildungsmesse in Köln. Als größte Bildungsmesse Europas bietet die Veranstaltung jedes Jahr einen umfassenden Einblick in aktuelle Entwicklungen, innovative Lehr- und Lernkonzepte sowie neue Materialien und Technologien für Bildung und Wissenschaft.
Während des Messebesuchs nutzten wir die Gelegenheit, zahlreiche Ausstellerstände, Vorträge und Diskussionsformate zu besuchen. Besonders spannend war für uns unter anderem der Austausch mit Andreas Rebmann von der Software AG-Stiftung, Jörg Schmidt von der Klett MEX Gruppe sowie Prof. Dr. Maximilian Moser, mit denen wir in diesem Jahr einige Praxisartikel zum Thema Pflanzen veröffentlichen dürfen, um aktuelle Forschungsperspektiven mit praxisnaher Bildungsarbeit zu verbinden. Der direkte Austausch mit Vertreter:innen aus Wissenschaft, Bildungspraxis und Bildungswirtschaft eröffnete dabei viele neue Perspektiven.
Wir nehmen viele interessante Eindrücke, neue Denkanstöße und wertvolle Kontakte mit und freuen uns darauf, diese Impulse in unsere weitere wissenschaftliche Arbeit einfließen zu lassen!
Am 11. und 12. März nahm das OZHB an der Frühjahrstagung an der Universität Bielefeld teil. Die Veranstaltung bot Promovierenden verschiedener Fakultäten eine Plattform für wissenschaftlichen Austausch, Vernetzung und konstruktives Feedback zu ihren Forschungsprojekten.
Für das OZHB präsentierten Finja Rath, Anna-Maria Schmer und Carla Beckmann ihre Promotionsvorhaben im Rahmen eines Peer-to-Peer-Erfahrungsaustauschs. In Gesprächen mit anderen Promovierenden sowie mit Professorinnen und Professoren der Universität konnten sie ihre Forschungsansätze vorstellen und wertvolle Rückmeldungen für die weitere Arbeit erhalten.
Der Austausch ermöglichte es, zahlreiche individuelle Fragen und Beratungsbedarfe zu identifizieren und gezielt zu diskutieren. Die Teilnehmerinnen kehren mit neuen Perspektiven, hilfreichen Anregungen und frischen Impulsen für die Weiterentwicklung ihrer Promotionsprojekte in ihre Arbeit zurück.
Die Teilnahme an der Frühjahrstagung unterstreicht einmal mehr die Bedeutung von interdisziplinärem Austausch und kollegialer Unterstützung im Promotionsprozess.
Vom 9. bis 10. März nahm das OZHB an der 21. Jahrestagung des Bundesverbands der Schülerlabore (LeLa) teil. Unter dem Motto „Fakten begreifen, Zukunft gestalten!“ kamen Vertreter:innen aus Schülerlaboren, Hochschulen und Bildungseinrichtungen zusammen, um aktuelle Entwicklungen und Perspektiven in der MINT-Bildung zu diskutieren.
Nach der offiziellen Begrüßung durch Prof. Dr. Marco Beeken (AG Chemiedidaktik, Universität Osnabrück), Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl (Präsidentin der Universität Osnabrück) sowie den niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies folgten zahlreiche Kurzvorträge, in denen Schülerlabore aus ganz Deutschland sowie teilweise aus Österreich ihre Arbeit vorstellten.
Auch das OZHB war mit mehreren Beiträgen vertreten und präsentierte Einblicke in die Arbeit der teutolabs in den Bereichen Biologie, Robotik und Medizin. Insgesamt stellte die Arbeitsgruppe die Vielfalt der Schülerlabore der Universität Bielefeld auf fünf Postern vor:
Julia Rehkemper: Mädchenförderung in MINT-Schülerlaboren
Niklas Kramer: Gesundheitsbildung im teutolab-medizin
Finja Rath: Umsetzung von Nachhaltigkeitsbildung
Max Romanik: Berufsorientierung durch den Einsatz von KI
Carla Beckmann: Einsatz von Erklärvideos im Unterricht
Neben dem wissenschaftlichen Austausch bot die Tagung auch Raum für neue Impulse. In verschiedenen Workshops erhielten die Teilnehmenden Einblicke in Themen wie Künstliche Intelligenz, Berufsorientierung, Ernährung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Ein gemeinsamer Besuch im Zoo Osnabrück rundete das Programm ab.
Das OZHB bedankt sich herzlich bei den Organisatorinnen und Organisatoren der Tagung und gratuliert den Preisträger:innen des LeLa-Preises 2026!
Am 02. März durften wir Vertreter:innen der Landesregierung (Georg Mertens vom MKW und Claas Niehues vom MSB) sowie der matrix Gruppe (Guido Lohnherr, Gregor Frankenstein-von der Beeck, Vanessa Funke, Marie Müller, Nils Reuter) im teutolab-medizin willkommen heißen.
Dort konnten sie den neuen Workshop „Stress lass nach!“ miterleben, an dem die Erich-Kästner Gesamtschule aus Bünde (Lehrkraft Ester Römer) teilnahm. In diesem neuen Angebot untersuchen Schüler:innen mithilfe medizinischer Messverfahren unterschiedliche Indikatoren für Stress (u. a. Hautleitwert, HRV, Blutdruck) und erhalten so einen Einblick in den eigenen Körper. Zudem erproben sie Bewältigungsstrategien für ihren Alltag und führen kleine Studien durch, um ihre Wirksamkeit zu überprüfen. Die Entwicklung und Pilotierung dieses neuen Workshops wurde durch eine Initiative des MKW ermöglicht. Der Kurs wird nun in Zusammenarbeit mit der matrix Gruppe und speziell dem MINT-Campus in ein offenes Lernangebot überführt, das andere außerschulische Lernorte aber auch Lehrkräfte und Schüler:innen frei zugänglich adaptieren und durchführen können. Damit soll dieses wichtige Thema in vielen Klassenzimmern behandelt und forschend entdeckt werden.
Am 18. Februar fand der neue Semester-Auftakt des Projekts Kolumbus-Kids statt, bei dem sich viele neue Kinder im großen Audimax der Universität Bielefeld versammelten. Dort wurden die jungen Teilnehmer*innen in das faszinierende Programm eingeführt, das dank der Osthushenrich-Stiftung aus Gütersloh seit fast 20 Jahren an der Fakultät für Biologie läuft und naturwissenschaftliche Phänomene auf innovative und praxisnahe Weise vermittelt. Von Mathe, Informatik und Naturwissenschaften bis Technik, immer mit Fokus auf Neugier und Entdeckergeist.
Nach einer kurzen Begrüßung durch das Projekt-Team legten die Kids direkt los: Sie durchliefen die umfassende Einstiegsdiagnostik und bearbeiteten eine Reihe abwechslungsreicher wissenschaftlicher Rätsel und Herausforderungen. Das kommende Semester hält wieder ein reichhaltiges Programm mit vielfältigen Experimenten und interaktiven Einheiten bereit. Das Team freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Kids und auf die vielen 'Aha-Momente', die vor der Tür stehen!
Auch im vergangenen Wintersemester haben die Kolumbus-Kids wieder viel Spannendes gelernt. Dabei lag der Fokus auf dem Thema „Reise ins Weltall“. Nachdem grundlegende Körperfunktionen wie Atmung, Herz-Kreislauf, Gehirnfunktionen oder Verdauung erarbeitet wurden, könnten die Schüler*innen nachvollziehen, wie sich Astronaut*innen auf eine Reise ins Weltall vorbereiten müssen. Doch wie lassen sich Lebensmittel so haltbar machen, dass sie bis ins Weltall transportiert werden können, und welche Rolle spielen Aggregatzustände dabei? All diese Fragen mussten geklärt werden, bevor sich mit der Abreise von der Erde tatsächlich beschäftigt werden konnte. Nachdem viele Antworten aufgedeckt worden waren, konzentrierten sich die Schüler*innen auf den Aufbau einer Rakete. Das Rückstoßprinzip ist hierfür entscheidend, denn so wird eine Rakete mit unfassbar hoher Kraft ins Weltall befördert. Doch eine Rakete wird von Kräften auf der Erde, wie Wind oder den verschiedenen Schichten der Atmosphäre, in ihrem Flug beeinflusst. Da die Erde nicht der einzige Planet in unserem Sonnensystem ist, ist es als Astronaut zusätzlich entscheidend, alle wichtigen Fakten über die Planeten, deren Umlaufbahnen und andere Himmelkörper in Erfahrung zu bringen.
Das Gelernte haben die Schüler*innen in spannenden und informativen Erklärvideos zum Thema Weltall zusammengefasst, um auch andere Menschen an ihren Erkenntnissen teilhaben zu lassen. Einen Einblick in Ausschnitte der tollen Videos findet ihr hier auf unserem Instagram-Kanal!